Helm, Bike Klamotten und Protektoren: Schutzausrüstung für Downhill

Fahrrad

Wer einmal im Fernsehen oder live ein Downhill Rennen gesehen hat, der ist vielleicht auch vom Geschwindigkeitsfieber gepackt und möchte sich selber an dieser Sportart versuchen. Bevor es soweit ist, sollten Sie sich aber Gedanken über die Kosten machen. Neben einem guten Mountainbike – welches Sie mit gut 3000 bis 4000 Euro veranschlagen können – benötigen Sie auch die richtige Schutzausrüstung.

Ohne Helm geht nichts

In regelmäßigen Abständen wird darüber diskutiert, ob eine Helmpflicht für Radfahrer eingeführt werden soll. Beim Downhill für Hobby Fahrer gibt es zwar keine Helmpflicht, aber die wenigsten Fahrer sind wohl so wahnsinnig, sich ohne Helm auf die Piste zu trauen. Durch die hohe Geschwindigkeit reicht bei einem Sturz ein normaler Fahrrad allerdings nicht aus. Stattdessen ist ein Integralhelm die bessere Lösung, da hier auch der Nackenbereich vernünftig geschützt ist. Einsteigermodelle beginnen bei knapp 70 Euro, achten Sie aber auf das TÜV-Siegel CE/EN1078. Ohne dieses Siegel sollten Sie vom Kauf Abstand nehmen. Lassen Sie sich beim Helmkauf am besten im Fachgeschäft beraten, so finden Sie einen Helm, der auch passt.

Die restliche Ausrüstung

Fangen wir mit den Bike Klamotten an. In der Regel wollen Sie natürlich keine freien Stellen am Körper haben, deswegen werden Shorts und T-Shirts weitestgehend vermieden. Da Downhill seit längerem an Beliebtheit erlangt, gibt es eine große Auswahl an funktioneller Kleidung, die auf die Ansprüche eines Downhill Fahrers angepasst wurde. Preislich werden Sie mit mindestens 100 Euro kalkulieren müssen, nach oben ist die Grenze recht offen. Fehlen nur noch die Protektoren. Hier lassen sich nicht einfach Preise ableiten, weil Sie sich Ihr Protektorenset am besten selber zusammenstellen. Empfehlenswert sind ein Rückenprotektor, sowie Protektoren für Knie und Schienbein sowie für die Ellbogen. So sind Sie dann fürs Downhill gerüstet. Und bei offiziellen Rennen verlangt die UCI auch die komplette Schutzausrüstung.

Bild: Claudia Hautumm / pixelio.de

 

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